Die neuen ÖROK-Daten zeigen einen historischen Rückgang der Flächeninanspruchnahme – ein wichtiger Erfolg, der jedoch neue Fragen und politische Entscheidungen dringend in den Fokus rückt.
Österreich verbraucht immer weniger Boden für Neubauten – doch der Rückgang hat auch seine Schattenseiten. Zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichen Interessen droht ein Konflikt, der dringend offen diskutiert werden muss.
Flächenneuinanspruchnahme sinkt im Jahr 2024 um 15,5 %
Österreichs Flächenneuinanspruchnahme ist 2024 um ganze 15,5 % zurückgegangen. Damit setzt sich der Trend zu bewusstem Umgang mit Bodenressourcen fort. Wer mehr über die Entwicklung wissen will, klickt rein!
Rechnungshof hinterfragt Flächenziel von 2,5 ha pro Tag
Der Rechnungshof hat vor wenigen Tagen seinen Prüfbericht über die Österreichische Raumordnungskonferenz – Geschäftsstelle und Bodenstrategie vorgelegt.
Ist Flächenversiegelung für Überschwemmungen verantwortlich?
Hochwasser und Überschwemmungen in Oberösterreich, Niederösterreich und Wien haben zuletzt wieder Stimmen laut werden lassen, die die Verantwortung dafür bei der Flächenversiegelung verorten.
Flächenobergrenze von 2,5 Hektar pro Tag ist ein willkürlich gewähltes Ziel
Der für Österreich geforderten Flächenobergrenze von 2,5 Hektar pro Tag liegt bekanntlich keine empirisch nachvollziehbare Herleitung zu Grunde. Das zeigt nicht zuletzt eine Gegenüberstellung der Zielmarke in Österreich mit jener in Deutschland.